Aufgabe des Arbeitsgebietes Sicherheitstechnologie für Graphik- und Kommunikationssysteme ist die Realisierung von Sicherheitsdiensten (Vertraulichkeit, Integrität, Digitale Unterschriften, etc.) und deren Integration in Informations- und Kommunikationssysteme. Besonderes Interesse gilt der Entwicklung von spezifischen Sicherheitsmechanismen und -protokollen für den Einsatz in der multimedialen Kommunikation und Kooperation. Dies beinhaltet unter anderem Zugriffskontrollen, Schutz und Management des Urheberrechts von multimedialen Daten, Einsatz von Stimm- und Gesichtserkennung zur Authentifikation, sowie Sicherheitsdienste für Hypermediasysteme.
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3D Face
Die International Civil Aviation Organization (ICAO) sucht nach Technologien und Prozessen, die die automatische Selbst-Identifikation an internationalen Grenzen zulässt und so die unüberwachte Grenzkontrolle möglich macht. Die Leistungsfähigkeit der 2-D-Gesichtserkennung ist bei weitem nicht zufriedenstellend, da sie sich als empfindlich gegenüber Posenvarianz, Beleuchtungssituation oder andern Störfaktoren erweist. Darüber hinaus gibt es keine zuverlässigen Mechanismen zur Lebenderkennung oder zur Überwindungssicherheit.
Das EU-Projekt 3D Face fokussiert sich auf die Erforschung der 3-D-Gesichtserkennung unter Einbeziehung auch der Technologien zur 2-D-Gesichtserkennung und deren Anwendung in sicheren Umgebungen. Die Abteilung »Sicherheitstechnologie für Graphik- und Kommunikationssysteme« des Fraunhofer IGD übernimmt dabei die Leitung des Teilprojekts »Forschung und Technologie«. Innerhalb dieses Teilprojekts entwickeln die Biometrie-Experten des Fraunhofer IGD Erkennungsalgorithmen weiter und sind für den Bau der Prototypen verantwortlich.


